So viel Barriere wie nötig – Süßwaren und Snacks bedarfsgerecht verpacken
Datum: 06.04.2027
Sprache: Deutsch
Ort: Online
Kosten: 990,00 €

Knusprigkeit, Biss, Aroma und Haltbarkeit gehören zu den zentralen Qualitätsmerkmalen von Süßwaren und Snacks. Feuchteaufnahme oder -verlust, Sauerstoff, Licht, Temperatur und Aromaveränderungen stellen je nach Produkt sehr unterschiedliche Anforderungen an die Verpackung.
Eine unnötig hohe Barriere erhöht häufig Materialeinsatz und Kosten und kann die Recyclingfähigkeit erschweren. Eine zu geringe Barriere gefährdet dagegen Produktqualität und Haltbarkeit. Das Seminar zeigt, wie der tatsächliche Schutzbedarf strukturiert ermittelt und in belastbare Verpackungsanforderungen übersetzt wird.
Eine unnötig hohe Barriere erhöht häufig Materialeinsatz und Kosten und kann die Recyclingfähigkeit erschweren. Eine zu geringe Barriere gefährdet dagegen Produktqualität und Haltbarkeit. Das Seminar zeigt, wie der tatsächliche Schutzbedarf strukturiert ermittelt und in belastbare Verpackungsanforderungen übersetzt wird.
- Sie übersetzen produktspezifische Qualitätsrisiken in ein nachvollziehbares Barriereanforderungsprofil.
- Sie können Barrierekennwerte und deren Prüfbedingungen für Süßwaren- und Snackanwendungen einordnen.
- Sie erkennen mögliche Überdimensionierungen, ohne Produktschutz und Haltbarkeit aus dem Blick zu verlieren.
- Sie stellen Packmittellieferanten gezieltere Fragen und vergleichen Alternativen auf einer einheitlichen Grundlage.
- Sie erhalten eine Struktur für die Planung von Material-, Prozess- und Haltbarkeitsprüfungen.
- Fach- und Führungskräfte aus Produktentwicklung und Forschung & Entwicklung
- Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung und Haltbarkeitsprüfung
- Verpackungsentwicklung, Verpackungstechnik und Produktion
- Einkauf sowie technische Ansprechpartner bei Packmittel- und Rohstofflieferanten
- Qualitätsveränderungen verstehen: Feuchte, Oxidation, Aroma, Licht und Temperatur bei Schokolade, gefüllten Produkten, Keksen, Waffeln, Nüssen und salzigen Snacks einordnen.
- Vom Produkt zum Anforderungsprofil: Produkteigenschaften, Herstellprozess, Verpackungsgeometrie, Lagerung, Distribution und angestrebte Haltbarkeit in Muss- und Soll-Kriterien übertragen.
- Barrierekennwerte richtig lesen: OTR, WVTR und weitere Materialdaten einschließlich Prüfklima, Probendicke und Übertragungsgrenzen auf die reale Verpackung bewerten.
- Barriere bedarfsgerecht dimensionieren: An einem nachvollziehbaren Rechenbeispiel den Einfluss von Fläche, Zeit, Temperatur und Feuchte auf die erforderliche Schutzwirkung erarbeiten.
- Materialalternativen vergleichen: Über- und Unterdimensionierung erkennen und geeignete Optionen anhand von Produktschutz, Verarbeitung und Datenqualität gegenüberstellen.
- Transfer in die betriebliche Erprobung: Offene Datenfragen, Lieferantenangaben sowie erforderliche Vergleichs- und Haltbarkeitsversuche in einem kompakten Prüfplan festhalten.
- Kursunterlagen in digitaler Form
- Teilnahmebescheinigung
Erforderlich:
- Stabile Internetverbindung
- Laptop, PC oder Tablet mit aktuellem Browser (z. B. Chrome, Firefox, Safari oder Edge. Bitte halten Sie Ihren Browser aktuell.)
- Headset oder Lautsprecher und Mikrofon (ein Headset wird für bessere Tonqualität empfohlen)
- Webcam (optional, aber empfohlen)
- Zugang zur Seminarplattform (Zoom – Zugangsdaten erhalten Sie vorab)
Optional:
- Netzteil/Ladegerät in der Nähe
- Notizblock oder digitales Gerät für Notizen

